Qualitätsentwicklung und Zertifizierung außerschulischer Bildung für nachhaltige Entwicklung

Fachbeirat, Geschäftsstelle und Bildungsanbieter ziehen an einem Strang um die Entwicklung der BNE-Zertifizierung nach vorne zu bringen. Foto: NUA
Fachbeirat, Geschäftsstelle und Bildungsanbieter ziehen an einem Strang um die Entwicklung der BNE-Zertifizierung nach vorne zu bringen. Foto: NUA

In NRW arbeitet im außerschulischen Bereich  ein dichtes Netzwerk sehr unterschiedlich getragener und strukturierter Bildungseinrichtungen und Bildungspartner.

Alle  außerschulischen (Umwelt-)Bildungseinrichtungen, auch die kleinen Einrichtungen, sowie Freiberufler sind  aufgerufen, selbst ihre Arbeit, die Abläufe und Strukturen im Sinne einer Qualitätsentwicklung  für Bildung für nachhaltige Entwicklung  zu optimieren. Damit können die Einrichtungen wirksam zur eigenen Profilbildung beitragen, sich untereinander vernetzen und ihren Zugang zu Fördermöglichkeiten verbessern.

Ein wesentliches Ziel des Zertifizierungsprozesses besteht in der Weiterentwicklung von Angeboten der klassischen Umweltbildung, der entwicklungspolitischen Bildung oder der Bildungsangebote anderer Schlüsselthemen hin zur ganzheitlichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Konzept der BNE hat zum Ziel, Menschen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte, demokratischer Grundprinzipien und kultureller Vielfalt zu befähigen.   

Dabei soll es ausdrücklich nicht um eine klassische Zertifizierung nach einer DIN-Norm (z.B. ISO 9001) gehen. Ziel ist es außerschulische Bildungsanbieter in NRW für eine qualitativ hochwertige Bildung für nachhaltige Entwicklung auszuzeichnen und ihre Arbeit im Sinne der BNE weiter zu entwickeln.

Bildungsanbieter,  die ein qualitativ hohes Niveau nachweisen, werden als „Einrichtung für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bzw. als „Partner für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Bei Interesse können sich interessierte Einrichtungen an die Landeskoordinatorin Anja Hilke wenden.